ASP Lab Automation AG ist neues Mitglied im LSN e.V.

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Wir begrüßen den Spezialisten für Laborautomation herzlich in der Life-Science-Nord-Familie

Labore sind in den vergangene zwei Jahren besonders in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Die Corona-Pandemie hat für ein stark steigendes Volumen von Proben gesorgt – und jeder will sein Ergebnis so schnell wie möglich. Bei mehreren Tausend Proben am Tag darf keine einzige falsch behandelt werden, das gilt nicht nur bei PCR-Tests, sondern für jegliches Probenhandling im Labor. Für die Bereich der Prä- und Post-Analytik können heute automatisierte Lösungen eingesetzt werden.

Doch welche Herausforderungen muss ein Laborautomatisierer überwinden, welche Rolle spielen Software und Hardware in einer Gesamtlösung? Darüber hat Life Science Nord mit Ricardo Castanho gesprochen, der als Marketing- und Vertriebsleiter bei ASP Lab Automation die europäischen und amerikanischen Märkte betreut.

ASP Lab Automation AG ist neues Mitglied im LSN e.V.

Die Extra-Entlastung von Mitarbeitern – direkt aus Elmshorn

Fehler reduzieren und Mitarbeiter von zeitaufwändigen Routinearbeiten befreien, das ist die Zielsetzung der in Elmshorn ansässigen ASP Lab Automation. „Der manuelle Aufwand in Laboren ist auch heute noch enorm“, konstatiert Ricardo Castanho. „Und klar ist auch: Überall da wo Menschen eintönige Routineaufgaben, wie zum Beispiel das Sortieren von Proben, hundertfach durchführen müssen, steigt unweigerlich das Fehlerrisiko.“ Jedes Mal, wenn Proben nicht korrekt der jeweiligen Analyse zugeordnet werden, entstehen Zeitverluste, die schlussendlich auch einen höheren finanziellen Aufwand bedeuten können. Automatisierte Lösungen von ASP Lab Automation sollen in diesem Umfeld Abhilfe schaffen.

Ricardo Castanho ist seit Mitte 2021 Marketing- und Vertriebsleiter beim Elmshorner Automatisierungsspezialisten. (Bild: ©ASP Lab Automation)

Wichtig dabei für das Unternehmen ist, dass es ausdrücklich nicht die Zielsetzung ist, Menschen zunehmend aus Labortätigkeiten zu verdrängen. „Unser Ziel ist vielmehr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Routineaufgaben zu entlasten. Zahlreiche Aufga­ben können mit unseren intelligenten und flexiblen Lösungen übernommen werden. So wird Freiraum der Manpower für die wichtigen Aufgaben im Labor geschaffen“, erläutert Ricardo Castanho.

Grundsätzlich laufen solche automatisierten Prozesse schneller und fehlerfreier. Zusammen mit der Entlastung des Fachper­sonals für höher qualifizierte Aufgaben können die Geräte der ASP Lab Automation Effizienz und Produktivität in klinischen Laboren erheblich steigern. „Nach wenigen Monaten Amor­tisationsphase verdienen Labore mit unseren Geräten richtig Geld“, weiß der Vertriebs- und Marketingleiter aus vielen Gesprächen mit seinen Kunden.

Die beste Hardware braucht die beste Software

Der stärkste Hebel zu einer bestmöglichen Automation von Laborprozessen liegt in der passgenauen Software. Denn selbst die performanteste Gerätetechnik braucht ein starkes „Hirn“, um den entscheidenden Vorteil im Einsatz zu erbringen, so Ricardo Castanho. „Geräte für die Prä-Analytik werden von vielen Herstellern gebaut. Eines unserer Alleinstellungsmerkmal ist beispielsweise die Bilderkennungssoftware, die nicht nur in der Lage ist, Proben anhand von Bildern zu erfassen und zu sortieren, auch die Qualität der angelieferten Proben kann beurteilt werden – innerhalb einer Sekunde.“ Auf diesem Weg werden Labore unterstützt fehlerhafte Diagnosen und Stillstandzeiten in der Analytik durch mangelhaftes Probenmaterial zu vermeiden. „Unser Team von Softwareentwicklerinnen und IT-Experten wächst kontinuierlich. Unsere hausinterne IT-Entwicklung unterstützt unsere Strategie, einer der flexibelsten Anbieter auf dem Markt zu sein. Gemeinsam mit Partnern können wir so exakt die passende Automationslösung realisieren, um individuellen Kundenanforderungen gerecht zu werden.“


Der Bedarf an Laborautomation wächst weltweit, so der Marke­ting- und Vertriebsleiter. Daher freut sich ASP Lab Automation auf neue Kooperationspartner, mit denen gemeinsam an den Automatisierungsgesamtsystemen der Zukunft gearbeitet werden kann. „Ebenso freuen wir uns, von potentiellen Anwen­dern zu erfahren, welche individuellen Anforderungen sie an technische Lösungen haben, um ihren Arbeitsalltag zu unterstützen und sicherer zu gestalten.“

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