LINK expandiert in Schleswig-Holstein

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Wirtschaftsminister Dr. Buchholz überzeugte sich beim Besuch vor Ort in Norderstedt: Implantat-Pionier wächst allen Herausforderungen zum Trotz

Das Dauerthema Fachkräftegewinnung, die Umsetzung der Medical Device Regulation (MDR) bis 2024, steigende Rohstoff- und Energiekosten, Hürden bei der Realisierung eines performanten Implantat-Registers in Deutschland, die Pandemie-Jahre – beim Blick auf die zahlreichen "Problemfelder" könnte man glatt übersehen, dass Implantat-Entwickler und -Hersteller LINK seit nun mehr über 70 Jahren die eigene Erfolgsgeschichte kontinuierlich fortschreibt.

Zu Besuch bei LINK in Norderstedt: Dr. Hinrich Habeck / WTSH, Helmut D. Link / LINK, Dr. Bernd Buchholz / MWVATT, Norbert Ostwald / LINK, Dr. Jürgen Walkenhorst / LSN, Dr. Bernd Bösche / WTSH, Christian Kleinfeld / LINK (v. r.) (Bild: © Michael Prang)
Zu Besuch bei LINK in Norderstedt: Dr. Hinrich Habeck / WTSH, Helmut D. Link / LINK, Dr. Bernd Buchholz / MWVATT, Norbert Ostwald / LINK, Dr. Jürgen Walkenhorst / LSN, Dr. Bernd Bösche / WTSH, Christian Kleinfeld / LINK (v. r.) (Bild: © Michael Prang)
LINK expandiert in Schleswig-Holstein

"Die vielen sehr guten Jahre vor der Pandemie haben es uns ermöglicht, durchgehend in unser Unternehmen zu investieren. Und das trägt Früchte mit Blick auf die gesamte Unternehmensentwicklung", berichtet LINK-Geschäftsführer Norbert Ostwald beim gemeinsamen Besuch von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz, der WTSH und Life Science Nord.

Klares Bekenntnis zum Standort Norddeutschland

LINK, gegründet 1948 in Hamburg und seitdem mit dem Hauptsitz in der Hansestadt präsent, hat seinen aktuell größten Sitz jedoch in Norderstedt, Schleswig-Holstein. Hier findet die Hauptentwicklungsarbeit statt, hier sind die 3D-Druckanlagen und die Maschinen für die Oberflächenmodifikation beheimatet. Hier ist der stark wachsende Bereich customLINK ansässig, der Patienten-individuelle Lösungen in Rekordzeit von vier bis sechs Wochen vom CT-Bild bis zum fertigen Implantat bereitstellt.

"In Norderstedt haben die meisten LINK-Beschäftigten ihre berufliche Heimat. Von hier aus gehen unsere Innovationen in die gesamte Welt hinaus", unterstreicht Helmut D. Link, der in zweiter Generation das Unternehmen gemeinsam mit Norbert Ostwald und Peter Willenborg leitet, und führt aus: "Um unserem weltweiten Wachstum – rund 85 Prozent unseres Umsatzes generieren wir außerhalb von Deutschland – gerecht zu werden, haben wir lange nach einer Möglichkeit zur Expansion hier am Standort gesucht."

Fündig geworden ist LINK zwar nicht in Norderstedt, dafür aber in nur circa 30 Kilometer Entfernung in Bad Bramstedt. Rund sieben Hektar Land konnte Das Unternehmen erwerben. Nach Abschluss der Planungen und der Genehmigungsverfahren soll mit dem Spatenstich in rund 12 Monaten der Start für eine Produktions- und Logistikanlage erfolgen, die nicht nur höchsten Nachhaltigkeitsansprüchen genügt, sondern auch Platz für bis zu 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten wird.

Minister Buchholz beeindruckt von Rückblick und Ausblick

Das ein Wirtschaftsminister grundsätzlich nicht unglücklich damit ist, wenn sich ein Unternehmen im eigenen Bundesland vergrößert, liegt auf der Hand. Dr. Bernd Buchholz freute sich dementsprechend sehr über die Expansion beim Besuch des LINK-Sitzes in Norderstedt: "Ein so traditionsreiches, innovatives und weltweit bekanntes und anerkanntes Unternehmen hier im Norden zu haben und dann auch noch zu sehen, dass die Erweiterungspläne ebenfalls in Schleswig-Holstein Formen annehmen, unterstreicht die sehr guten Voraussetzungen, die Unternehmen hier bei uns haben. Wenn ich höre, dass auch die Zusammenarbeit mit der kommunalen Politik vor Ort bestens funktioniert, bin ich sehr zuversichtlich was nicht nur die Entwicklung von LINK hier in der Region betrifft, sondern auch mit Blick auf weitere Neuansiedlungen und Firmenerweiterungen in Schleswig-Holstein."

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