Mehr Kreislaufwirtschaft wagen!

Crossed

Potenziale im eigenen Unternehmen kennenlernen – Life Science Nord lud zum Circular Economy Workshop ins HIP

Circular Economy ist eines der heißesten Buzz-Words der Stunde – und, dass es nicht nur eine leere Worthülse sein muss, zeigt sich spätestens beim Blick auf die zunehmenden Lieferkettenproblematiken der vergangenen Jahre. Vermehrt stellt sich in vielen Unternehmen die gleiche Frage, wie man sich von externen Zulieferern unabhängiger machen kann.

Eine naheliegende Antwort auf diese Frage: mehr Kreislaufwirtschaft realisieren, also das mehrfache Wiederverwerten der eigenen Ressourcenströme.

Der InnoReAct-Workshop im HIP machte die Auseinandersetzung mit unternehmenseigenen Kreislaufwirtschaftspotenzialen möglich.
Der InnoReAct-Workshop im HIP machte die Auseinandersetzung mit unternehmenseigenen Kreislaufwirtschaftspotenzialen möglich.
Mehr Kreislaufwirtschaft wagen!

InnoReAct-Workshop unterstützt beim Finden von Antworten

Circular Economy klingt gut! Doch wo soll man anfangen? Wie findet ein Unternehmen heraus, welche Potenziale Produkte und Prozesse für Kreislaufwirtschaftslösungen bieten - und wie können diese Potenziale am besten nutzbar werden? Dem Finden von Antworten auf diese und weitere Fragen widmete sich ein Workshop, der im Rahmen des LSN-Projekts InnoReAct – Innovationsnetzwerk zur Resilienzsteigerung in Norddeutschland gestern gemeinsam mit Indeed Innovation im Health Innovation Port HIP ausgerichtet wurde.

„Circular Economy muss kein Alleingang sein: Einsparungen werden möglich durch Symbiosen! – deshalb haben wir unser Netzwerk zum Workshop eingeladen, um nicht nur eigene Potenziale kennenzulernen, sondern auch voneinander zu lernen, beispielsweise, wie Innovation, Fortschritt und Nachhaltigkeit bestmöglich in Einklang gebracht werden können“, unterstreicht Lennart Cordes, der bei Life Science Nord das InnoReAct-Projekt begleitet.

Innovativ waren und sind die Life-Science-Unternehmen in Norddeutschland schon immer, Aber gerade die letzten Jahre haben deutlich gemacht, wie anfällig Lieferketten mitunter seine können und welche weiteren Faktoren, wie ein zunehmender Fachkräftemangel oder veränderte Kundenanforderungen die eigenen Unternehmensentwicklung beeinflussen können.

„In Unternehmen kann man sich fragen: ‚Wie will ich wachsen? Durch Absatz oder durch Wertsteigerung?‘ Unser Workshop konnte hoffentlich ein Stück weit dazu beitragen, Wege aufzuzeigen, um Mehrwerte auf unterschiedlichen Ebenen zu schaffen. Ein Fazit, was sich unternehmensübergreifend ziehen lässt, ist, dass Nachhaltigkeit die Wirtschaftlichkeit nicht ausschließt“, resümiert Lennart Cordes.

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